Chronik

Der Verein wurde einige Zeit nach Ende des ersten Weltkrieges im Jahr 1920 gegründet. Ein genaues Datum lässt sich hierzu nicht ermitteln. Der erste Vorsitzende des Vereins war Hajo Otten aus Till. Zu seinem Stellvertreter wurde damals Johannes Faß aus Isums benannt. Der Verein wuchs zunächst rasch, und auch sportlich gab es sehr schnell Erfolge zu vermelden. So wurde mit sehr guten Leistungen die Verbandswanderfahne im Klootschießen in der Besetzung 1. Theodor Gerdes, 2. Emil Gerdes, 3. Onno Jabben, 4. Hermann Wubbena, 5. Gerhard Eilers, 6. Johann Schulte erkämpft. Als Einzelsportler traten zu der Zeit vor und nach dem zweiten Weltkrieg immer wieder Theodor Gerdes aus Burmönken und Emil Gerdes aus Kloster durch hervorragende Leistungen in Erscheinung. Als Vereinslokal wurde H.W. Badberg bestimmt. Nach dem Bau des Saales im Jahre 1942 bestanden auch beste Möglichkeiten anstehende Festlichkeiten auszurichten.

Die sportlichen Aktivitäten beschränkten sich zu damaliger Zeit hauptsächlich auf das Klootschießen sowie auf Freundschaftskämpfe im Bosseln gegen andere Vereine, die meistens in drei Gruppen a sechs Mann ausgetragen wurden. Ein großer Bruch für alle Vereine bedeutete naturlich der zweite Weltkrieg. Nach Ende des Krieges war es der damalige erste Vorsitzende Reinhard Iben aus Möns, der den Verein wieder zum Leben erweckte. Nun galt es in den folgenden Jahren vor allem Geld und Materialprobleme zu bewältigen. Da aber das Vereinsleben florierte und die Mitgliederzahl wuchs, wurden alle Probleme gemeistert. Eine finanzielle Stutze bildete zu damaliger Zeit de Leerhafer Maimarkt, dessen Ausrichter von dem Boßelverein übernommen wurde und der auch heute ja bekanntlich noch bestand hat.